Ranunculales > Ranunculaceae > Ranunculus repens

Kriechender Hahnenfuß

(Ranunculus repens)

V — IX Home nasse Wiesen, Äcker, Waldstellen
30 — 40 cm lang indigen LC
auf Wiese
Synonym: Ranunculastrum repens. Hemikryptophyt, coll-mont(-sa). Die Grundblattspreite ist 3-zählig, das mittlere Blättchen ist deutlich gestielt. Die Kelchblätter sind nicht herabgeschlagen. Die Blüten sind gelb. Die Nüsschen sind kahl. Der Kriechende Hahnenfuß hat oberirdisch kriechende Ausläufer (Lit). Die sehr häufige Art kommt in allen österreichischen Bundesländern in allen Naturräumen vor (Lit). Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW. Aufnahme: 01.05.2020 nasse Wiesenstelle, Pucking
 
Blüten und Blätter
Der Kriechende Hahnenfuß hat oberirdisch kriechende Ausläufer und bedeckt an feuchten bis nassen Stellen auf Wiesen große Flecken. Er kommt auch in Gräben, an feuchten Ackerrändern und feuchten Stellen in naturbelassenen Gärten vor. Er gilt daher als Nässezeiger.
 
kriechend
 
 
Blätter
 
 
Blüte nah
 
 
Blütenknospe
05.05.2020 Garten, Pucking
 
Ranunculus repens
 
 
Ranunculus repens
 
 
Ranunculus repens
Die Kelchblätter sind nicht zurückgeschlagen.
 
Ranunculus repens
Die Nüsschen (weit mehr als 10) sind kahl.
 
Ranunculus repens
3-zählige Spreite der Grundblätter, das mittlere Blättchen ist deutlich gestielt.
 
Ausläufer
Die Pflanze treibt oberirdische Ausläufer aus, die an den Knoten wurzeln. 01.05.2009 Ackerrand, Pucking

Wikipedia

Aus der Flora von Oberösterreich 1883

"1105. R. repens L. (Kriechender H. — Schmalzblüml.)
Wurzelstock abgebissen, reichfaserig. Ausläufer treibend. Ausläufer kriechend, rankenartig, beblättert, manchmal an den Gelenken wurzelnd. Stengel 0,5—2' lang, aus liegender Basis aufsteigend oder aufrecht, meist ästig und vielblüthig, angedrückt oder abstehendbehaart oder kahl, an der Basis nicht verdickt. Blätter schwärzlichgrün
mit lichterer Unterseite und dann meist kahl oder grasgrün und behaart, die grundständigen gestielt, einfach oder doppelt-3schnittig. Abschnitte 3lappig oder 3spaltig, ungleich - eingeschnitten - gezähnt. Stengelblätter gleichgestaltet, die obersten sitzend, 3theilig mit linealen Zipfeln. Blüthenstiele gefurcht. Kelche abstehend. Fruchtboden borstlich. Kronen goldgelb, 8 — 12''' im Durchmesser. Fruchtköpfchen fast kugelig. Früchtchen zusammengedrückt, berandet, fein eingestochenpunktirt, kahl, langgeschnabelt. Schnabel fast so lang als das halbe Früchtchen, mehr minder hakig-gekrümmt. Von beiden folgenden Arten durch die locker anliegenden oder etwas abstehenden, aber nicht herabgeschlagenen Kelche erkennbar.
Mai — Juli


An Acker- und Wegrändern, auf Triften, Viehweiden, an Sümpfen, Gräben niedriger und gebirgiger Gegenden, über den verschiedensten Gesteinunterlagen höchst gemein und seiner grossen Verbreitung halber lästiges Unkraut.
"

Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, III. Band (Seite 362), Linz 1883, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung.
Zum Ortsverzeichnis einiger der bei Duftschmid angegebenen Standorte

 

 Letzte Bearbeitung 05.04.2026

zum Seitenanfang